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Aus unserem Schulprogramm

Unser Standort

Die Schule am Lüserbach ist eine der größten Grundschulen Lünens. Sie befindet sich in den Stadtteilen Horstmar und Niederaden. Beide Standorte bilden eine Einheit, das Sekretariat und die Verwaltung befinden sich in Horstmar.

Das Schulgebäude in Horstmar wurde von 1974 - 1976, das Schulgebäude in Niederaden wurde von 1962 – 1964 erbaut und fertig gestellt. Beide Schulgebäude sind ländlich bzw. im Grünen gelegen, jeweils in verkehrsberuhigten Zonen. Das Schulgelände beider Schulen besteht nicht nur aus einem gepflasterten Platz. Nach mehreren Umbaumaßnahmen wurden die Außenbereiche so umgestaltet, dass sich vielfältige Möglichkeiten der Nutzung bieten: Bewegung in vielfältiger Form, Unterricht im Freien, Spiel, Feiern …. Durch die Auflösung der Schulbezirksgrenzen entwickelt sich die Schule weg von einer reinen Stadtteilschule.

Unser Personal im Überblick

• Schulleitung

• Klassenlehrer/innen

• Fachlehrer/innen

• Sonderpädagogische Fachkräfte im Gemeinsamen Lernen

• Lehrer für den herkuntssprachlichen Unterricht in Türkisch

• Lehramtsanwärter/innen

• Nichtlehrendes Personal

• Integrationshelfer/innen

• Mitarbeiter/innen im Offenen Ganztagsbereich („Ogata“)

Unsere pädagogischen Ziele

Die Grundschule hat den Auftrag zur Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler. Unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen sind sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihren sozialen Verhaltensweisen und ihren musischen und praktischen Fähigkeiten zu fördern. Dabei sollen grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden. Durch fördernde und ermutigende Hilfe ist zu systematischem Lernen hinzuführen und dabei die Lernfreude zu erhalten.

Darauf bauen unsere pädagogischen Ziele auf, die wir für unsere Arbeit als Lehrer/innen an dieser Schule und für die Mitarbeit der Eltern als verbindlich betrachten:

 

Wir ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern, beim täglichen Zusammenleben ein friedliches Miteinander zu lernen und zu erfahren.

Beispiele dafür sind:

• Gemeinsamer Wochenstart

Erziehungsvereinbarungen

• Unterrichtsthemen, die sich speziell auf das Sozialverhalten beziehen

• Pausenregeln und Pausentraining

• Streitschlichter- AG

• Patenschaften (Kl. 4 für Kl. 1)

 

Wir lassen unsere Schülerinnen und Schüler verlässliche Orientierung als Lebenshilfe erfahren.

Beispiele dafür sind:

• Klassenlehrerprinzip (vier Jahre)

• feste Raumzuordnung

• täglich und im Wochen- und Jahreslauf wiederkehrende Rituale

 

Wir gestalten unsere Schule als kindgerechten Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum.

Beispiele dafür sind:

• Lernen mit allen Sinnen durch handlungsorientierte Angebote und Aufgaben, die Kopf, Herz und Hand mit einbeziehen

• Umweltbewusstsein fördern durch „Schulweg ohne Auto“, Abfallvermeidung, Mülltrennung, Solaranlage (Niederaden)

• Geistige und körperliche Beweglichkeit fördern durch Projekt „Klasse 2000“ (www.klasse2000.de), Gesundheitstage, Fitness-Bar beim Sportfest, Spielangebote auf dem Schulhof

• Feste und Feiern gemeinsam planen und durchführen (Gottesdienste, Schul- und Fördervereinsfeste, Klassenfeste,...)

 

Wir fördern die Leistungsbereitschaft  und stärken das Selbstvertrauen der Kinder.

Beispiele dafür sind:

• Transparente pädagogische Leistungsbewertung

• Teilnahme an Wettbewerben

• Aufführungen in den Bereichen Musik und Theater

 

Schulanfang

Bereits im weiten Vorfeld der Anmeldung der Schulanfänger/innen findet für die Eltern der Vierjährigen ein Informationsabend statt, an dem sie über Aspekte der Schulfähigkeit und Möglichkeiten der gezielten Förderung informiert werden. Diese Veranstaltung bereiten wir als Schule in enger Kooperation mit den sieben Kindertageseinrichtungen vor, zu denen wir eine enge Verbindung haben (Horstmar, Niederaden, Beckinghausen).

Die weiteren Schritte bis zur Einschulung sind folgende:

• Herbst: Schnuppertag an beiden Standorten (Teilnahme am Unterricht für die Kinder; Infos für die Eltern,...)

• Herbst: Schulanmeldung für das darauffolgende Jahr mit persönlichem Gespräch (Schulleitung)

• Herbst: Schuleingangsdiagnostik (durchgeführt von Lehrkräften der Schule, Erzieher/innen aus den Kindertageseinrichtungen, Praktikantinnen aus dem Offenen Ganztagsbereich,...)

• bis zur Einschulung: Gespräche Kindertageseinrichtung - Schule

• Mai / Juni: Elterninformationsabend (Klasseneinteilung, Vorstellung der Klassenlehrer/innen, Inhaltliches zum ersten Schuljahr, Organisatorisches)

Über alle Termine werden die Eltern rechtzeitig durch die Kitas, das Schulamt, die Schule oder die Presse informiert.

 

Übergang zu den weiterführenden Schulen

Folgende Termine und Veranstaltungen unterstützen Eltern und Kinder im Laufe des 4. Schuljahres bei der Wahl der künftigen Schulform:

• Informationsabend über Möglichkeiten des weiteren Bildungsganges (zentrale Veranstaltung für Eltern im November in der Overbergschule)

• Info - Tage der weiterführenden Schulen

• Elternsprechtage mit Beratungsschwerpunkt „Übergang“ im Herbst

• Halbjahreszeugnis mit Empfehlung zur Wahl der Schulform ("Ü2-Protokoll")

• Anmeldung

Anmeldetermine werden schriftlich durch die Stadt Lünen – Schulverwaltung – über die Schule und durch die Presse bekannt gegeben. Sie finden in der Regel Ende Januar (vorgezogene Termine) bis Mitte Februar statt. Während der Erprobungsstufe (Klasse 5/6) bleibt der Kontakt zwischen Grundschule und weiterführender Schule erhalten (durch Teilnahme an Erprobungsstufenkonferenzen, Unterrichtsbesuchen etc.).

 

Unterricht

Grundlage für unseren Unterricht sind die Lehrpläne und Richtlinien NRW ( http://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/upload/klp_gs/LP_GS_2008.pdf  ), die durch die Erstellung von entsprechenden schuleigenen Arbeitsplänen implementiert sind. Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule vergegenwärtigen sich die am Ende der Schuleingangsphase / am Ende von Klasse 4 geforderten Kompetenzen.

Im Rahmen

- der Lehrpläne und schuleigenen Arbeitspläne

- der durch die verbindlich vereinbarten Lehrwerke vorgegebenen Einteilungen

- der im Jahrgangsteam abgesprochenen Themen und Inhalte

- der pädagogischen Freiheit der einzelnen Kolleginnen und Kollegen

werden die konkreten didaktisch-methodischen Überlegungen angestellt.

Wir unterrichten in vielfältigen Formen. Offener Unterricht ( Tagesplan, Wochenplan, Werkstattunterricht, Lernen an Stationen) ist vertreten, jedoch nicht ausschließlich. In  allen  Unterrichtsformen ist es uns wichtig, dass die Schüler/innen lernen,

• ihre Selbstständigkeit zu trainieren,

• ihre Arbeitszeit einzuteilen,

• die Arbeit zu organisieren,

• Arbeitsanweisungen umzusetzen,

• die eigene Leistung einzuschätzen,

• Ergebniskontrollen durchzuführen,

• anderen Schülerinnen und Schülern zu helfen

• selbst Hilfen zu suchen und anzunehmen.

Einschulung

Im Herbst vor der Einschulung werden die Kinder an der Grundschule angemeldet. Anschließend findet eine Schuleingangsdiagnostik statt. Hier werden den Kindern an Stationen verschiedene Aufgaben gestellt – vor allem in den Bereichen Wahrnehmung, Sprache und Motorik. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die gegebenenfalls darauf folgende Elternberatung zur Fragestellung „Wie können wir unser Kind bis zur Einschulung gezielt fördern und somit gut auf die Schule vorbereiten?“ Eine Zurückstellung vom Schulbesuch gibt es nur noch auf Grund erheblicher gesundheitlicher Bedenken (s. Schulgesetz NRW). Vor der Anmeldung bieten wir einen Schnuppertag für alle Schulanfängerkinder, ihre Eltern und die Erzieherinnen an. Sie können so einen ersten Eindruck von der Schule erhalten. Im Frühsommer des darauf folgenden Jahres gibt es einen Elterninformationsabend, bei dem weitere wichtige Fragen zur Einschulung geklärt und die Klassenlehrer/innen vorgestellt werden.

Fächer

Der Unterricht in unserer Schule entspricht in der Fächerkombination und den Inhalten den Vorgaben durch die Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS) und die Richtlinien und Lehrpläne für Nordrhein-Westfalen. Die Fächer sind:Deutsch; Mathematik; Sachunterricht; Englisch; Evangelische / Katholische Religionslehre; Musik; Kunst; Sport / Schwimmen; Deutsch als Zweitsprache; Herkunftssprachlicher Unterricht Türkisch; Förderunterricht; Arbeitsgemeinschaften je nach personellen Möglichkeiten, z.B. Streitschlichter, Schach, Computer / Internet,...

Erziehungsvereinbarungen

Alle Kinder, Lehrer/innen und Eltern unterschreiben die verbindlichen Erziehungsvereinbarungen. Hier geht es um allgemein gültige Regeln für das gemeinsame Leben und Lernen in unserer Schule und in der Klasse.

Unterrichtszeiten

Die Kinder erhalten von ihren jeweiligen Klassenlehrerinnen und –lehrern den Stundenplan. Wenn sich aus organisatorischen Gründen Änderungen ergeben (Vertretungsplan), so benachrichtigen wir die Erziehungsberechtigten rechtzeitig. Unsere Stunden- und Pausenverteilung:

        erster Gong und gemeinsames Aufstellen     7.55 Uhr
                                                         1. Stunde      8.00 -  8.45 Uhr
                                                         2. Stunde      8.45 –  9.30 Uhr
                                                         Hofpause       9.30 –  9.50 Uhr
                                             Frühstückspause      9.50 – 10.00 Uhr
                                                         3. Stunde      10.00 – 10.45 Uhr
                                                         4. Stunde      10.45 – 11.30 Uhr
                                               zweite gr. Pause      11.30 – 11.45 Uhr
                                                         5. Stunde      11.45 – 12.30 Uhr
                                                         6. Stunde      12.30 – 13.15 Uhr
In den Pausen gehen die Kinder auf den Schulhof. Dafür gelten bestimmte Pausenregeln. In der Regenpause bleiben die Schüler/innen in den Klassenräumen und beschäftigen sich dort ruhig.

Hausaufgaben

In der Regel müssen die Kinder täglich Hausaufgaben erledigen. Sie sind wichtig, denn sie ergänzen die Arbeit in der Schule, vertiefen und üben Gelerntes und bereiten den weiteren Unterricht vor. Bitte achten Sie auf ein störungsfreies und selbstständiges Arbeiten! Im 1. und 2. Schuljahr sollten nicht mehr als 30 Minuten, im 3. und 4. Schulj. nicht mehr als 45 Minuten täglich für die Hausaufgaben benötigt werden. Sollten sich bei Ihrem Kind erhebliche Abweichungen von diesem Zeitrahmen ergeben, so halten Sie bitte Rücksprache mit der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer!

Unterrichtsmaterial

Der Großteil der Lernmittel wird den Kindern von der Schule zur Verfügung gestellt. Die Eltern steuern einen gesetzlich vorgeschriebenen Eigenanteil von 12 Euro pro Schuljahr bei. Die Schulbücher müssen mehrere Jahre benutzt werden. Bitte achten Sie auf eine sorgfältige Behandlung, da sie sonst erstattet werden müssen!
Große Unterstützung für unsere schulische Arbeit erhalten wir durch die beiden Fördervereine, die unter anderem auch Spielgeräte für den Schulhof und die Turnhalle und Material für die Klassen- und Fachräume anschaffen.  

Ernährung und Bewegung

Lernen ist anstrengend – es macht hungrig. Bitte geben Sie Ihrem Kind ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück mit und achten Sie auf Müllvermeidung! In den Klassen können wöchentlich verschiedene Getränke bestellt werden.
Bewegung hängt unmittelbar mit dem kognitiven Lernen zusammen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Kind den Schulweg zu Fuß zurücklegt. Wir empfehlen dringend, dass Sie kleine Gruppen zum gemeinsamen Laufen organisieren – somit fördern Sie auch soziale Kompetenzen Ihres Kindes. Horstmar: Lässt sich der Transport mit dem Auto nicht vermeiden, so lassen Sie Ihr Kind bitte im Kreuzungsbereich Querstr. / Lanstroper Str. heraus!

Elternsprechtage

In zwei Zeitabschnitten des Schuljahres finden Elternsprechtage mit individuell vereinbarten Terminen statt. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit, mit den Lehrerinnen und Lehrern Kontakt aufzunehmen! Darüber hinaus bietet jede Lehrkraft wöchentlich eine feste Sprechstundenzeit an. Bitte melden Sie sich telefonisch dazu an!

Krankmeldung und Beurlaubung

Sollte Ihr Kind krank sein, so informieren Sie uns bitte rechtzeitig telefonisch oder durch Mitschüler/innen! Geben Sie dann direkt nach der Krankheit Ihrem Kind eine schriftliche Entschuldigung mit.
Müssen Sie Ihr Kind aus wichtigen Gründen vom Schulbesuch beurlauben lassen, so stellen Sie bitte rechtzeitig einen schriftlichen Antrag bei der Klassenlehrerin oder bei der Schulleitung! Direkt vor und nach den Schulferien ist eine Beurlaubung nur in Ausnahmefällen möglich.

Versicherung

Alle Schüler/innen sind bei schulischen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes sowie auf dem Schulweg gegen Unfälle versichert.
Für Sachschäden, die von Ihrem Kind verursacht werden, empfiehlt sich eine private Haftpflichtversicherung!

Projekte und außerschulische Kooperationspartner

JeKI / JeKITS

Unsere Schule nimmt am Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKI) / "Jedem Kind ein Instrument / Tanzen / Singen" (JeKITS). Zurzeit werden die Instrumente Gitarre, Keyboard, Geige, Cello, Cajon, Blockflöte angeboten. Musikschullehrkräfte kommen zu uns in die Schule und stellen den Kindern Instrumente vor, geben Instrumentalunterricht und leiten zum gemeinsamen Musizieren an.

Klasse 2000

Einige Klassen nehmen am präventiv ausgerichteten Projekt "Klasse 2000" teil. Hierbei geht es um Gesundheitsförderung in der Grundschule, verknüpft mit Gewalt- und Suchtvorbeugung.

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen im Stadtteil und darüber hinaus. So pflegen wir gute Kontakte zu den beiden Kirchengemeinden vor Ort, sind im Austausch mit den naheliegenden Kindertageseinrichtungen und weiterführenden Schulen und mit den örtlichen Sportvereinen.