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Miniphänomenta

An unseren Standorten in Horstmar und Niederaden stehen im Eingangsbereich Experimentierstationen. Diese Stationen sind von Eltern nachgebaute Experimente der im Jahr 2011 durchgeführten Mini-Phänomenta.
Kinder können die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) heute nur noch selten mit ihrer unmittelbaren Umgebung verbinden. In Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg wurde deshalb das ASIP-Projekt Miniphänomenta entwickelt. ASIP (Advancing Science through Informed Parents = Kundige Eltern fördern Naturwissenschaften und Technik) steht für das Ziel dieses Projekts. Eltern können durch ihr Wissen und ihr Engagement, durch ihr Interesse an der Schule ihrer Kinder und durch praktische Anteilnahme entscheidend dabei helfen, Naturwissenschaft und Technik einen angemessenen Umfang im Primarbereich zurück zu geben.  
Die Experimentierstationen sollen dieses Ziel unterstützen. So sind die Kinder jederzeit zum Experimentieren eingeladen. Wichtig dabei ist, dass Naturwissenschaft und Technik nachhaltig gefördert werden: Nicht einmal ausprobieren, sondern immer wieder neue Entdeckungen an den einzelnen Stationen machen und dabei Gesetzmäßigkeiten entdecken, neugierig machen, Gespräche führen, Forscherdrang fördern, Spaß haben.  
Schön wäre es, wenn Sie als Eltern dieses Ziel auch zu Hause und in der Natur durch gemeinsame Beobachtungen und Versuche fördern.

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Die Experimente auf der schiefen Ebene gehören zu den klassischen Versuchen Gallileis. An der Station "Der längste Weg" sollen die Kinder mit Klötzen Bahnen legen, auf denen Kugeln möglichst lange Zeit rollen. Dabei verändern sie immer wieder die Bahnen, entdecken Strategien und probieren immer wieder aus.

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Auch bei der nächsten Station "Kugelrallye" geht es um Geschwindigkeit. An drei Bahnen unterschiedlicher Form lassen die Kinder Kugeln rollen. Wird die Kugel Sieger, die den kürzesten Weg hat? Ausprobieren!

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Kugeln rollen aber nicht nur eine schiefe Ebene herunter. Mit Geschick kann man es schaffen, dass sie gegen die ursprüngliche Neigung rollt.

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Im Spiegelkasten können die Kinder den "Blick in die Unendlichkeit" entdecken.

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Beim "Kinorad" kommen scheinbare Bewegungen dadurch zustande, dass die menschliche Wahrnehmung schnell wechselnde Bilder nicht mehr voneinander unterscheiden kann. Für das Auge entsteht ein Minifilm.

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Beim "Phasenpendel" ziehen die Kinder an einem Seil, um eine Kugel am anderen Ende des Seils in Bewegung zu bringen. Dabei sollen sie herausfinden, wie das Pendel in Gang gebracht werden kann. Wenn das Pendel endlich schwingt, sollen die Kinder ausprobieren, wie man die Schwingung durch Ziehen des Seils verstärken oder dämpfen kann.

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Mit der "Pendelstation" werden Sand-Pendel-Bilder erzeugt. Ein Pendel hat in den beiden Richtungen unterschiedliche Schwingungsdauern. Die Überlagerung führt zun reizvollen Sandspuren.

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Beim Spielen mit dem "Balancestab" erfahren die Kinder intuitiv, dass das Gleichgewicht vom Schwerpunkt abhängt.

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Bei der "Handbatterie" wird der Körper Teil einer Batterie. Die linke Hand wird auf eine Zinkplatte gelegt und die andere Hand auf eine der vier anderen Metallplatten. Jetzt schlägt das Messinstrument aus: Es fließt Strom durch den eigenen Körper. Zusätzlich erfährt man, dass die Stromstärke sowohl von der Kombination der Metallplatten als auch von der Feuchtigkeit der Hände abhängt. Der Strom fließt sogar durch mehrere Körper, wenn man sich festhält.

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Schaltet man den "Elektromagneten" ein, werden nur die Alltagsgegenstände angezogen, die aus Eisen sind

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Mit dem "Schlautelefon" können zwei Personen miteinander sprechen, auch wenn sie weit voneinander weg stehen und leise reden. Man kann den Partner sogar hören, wenn dieser in einem anderen Raum ist.

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Bei der Station "Rasierwellen" bringt ein Rasierapparat ein Gummiband zum Schwingen. Bei einer bestimmten Spannung des Gummibandes entstehen "stehende Wellen".